Wagner Der fliegende Holländer, Oper Bonn

 

Wir sind Erik, ließe sich ein populäres Massencredo der letzten Monate abwandeln. Wenn der simplifizierenden und falsch überhöhten Parole Wir sind Charlie nach dem Attentat auf die Redaktion des Pariser Satireblatts eine Komponente des Vernünftigen immanent gewesen sein mag, so dürfte sich diese in der Projektion auf Erik eignen, zu Bonn in der Oper, darüber hinaus auf die vielen, die sich in seinem Denken heute heimisch fühlen könnten.

Wie schön, wie stimmig, dass mit Paul McNamara als Erik auch die imponierendste Figur unter den insgesamt überzeugenden Sängerdarstellern zu registrieren ist. Kraftvoll und hervorragend nuanciert sein insbesondere melodiös beeindruckender Tenor.  

Opernnetz, September 2015

… Star des Abends ist aber Paul McNamara; als Erik singt er lyrisch verklärt oder mit hellem Heldentenor mitreißend wie gut verständlich...

IOCO Kultur im Netz, September 2015

Paul McNamara als Erik begeisterte mit ergreifenden Tönen.

Orpheus, Januar 2016

 

Wagner The Flying Dutchman, NI Opera, Belfast

 

… the bonus of thrilling tenor Paul McNamara’s Erik.

Opera Now, March 2013

Paul McNamara’s ringing tenor makes him an ardent Erik…

The Sunday Telegraph, February 2013

Paul McNamara’s pliantly sung Erik…

The Sunday Times, February 2013

 

Wagner Der fliegende Holländer, Theater Neustrelitz

 

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But it was Paul McNamara’s Erik who stole the show, storming on stage to blast the house with an intensity so vivid that the air seemed to crackle. This was a “take-no-prisoners” approach to a dangerous role, an astonishing airing of a Wagnerian voice that has youth and strength, its own distinctive timbre, and a formidable expressive range. It is the kind of discovery that makes a trip to a small house especially rewarding, and it’s a testimony to Neustrelitz’s foresight that its cast can overshadow that of many major houses, at least in one role.

Opera Magazine, November 2007

 

Aber Paul McNamara stahl die Show. Er stürmte auf die Bühne und überschwemmte das Haus mit einer so lebhaften Energie, das die Luft zu vibrieren schien. Rückhaltlos stürzte er sich auf diese gefährliche Rolle. Das erstaunliche Auftreten einer jugendlichen und kraftvollen Wagnerstimme mit unverwechselbarem Timbre und einer grandiosen Ausdrucksbandbreite. Er ist genau jene Art von Entdeckung, die eine Reise auch an kleine Opernhäuser besonders lohnend macht, und es zeugt von der Voraussicht der Neustrelitzer Theaterleitung, dass ihre Besetzung die vieler großer Häuser überragt, zumindest in einer Rolle.

Opera Magazine, November 2007

  

 

 

Wagner Der fliegende Holländer, Theater Görlitz

Die schonungslose Akustik ermöglicht auf Sängerseite jedoch auch einen leichteren, belcantistischeren Wagnerstil, wie ihn in Görlitz Paul McNamara demonstriert: Der junge irische Tenor bringt für den Erik nicht nur die richtige Mischung aus Durchschlagskraft und Schmelz mit, sondern singt Wager auch so, als wär`s deutscher Donizetti: Mit viel Legato und melancholischen Stimmeinfärbungen nach Gigli-Art ist sein Erik ein ungewöhnlich liebenswürdiger Typ, der diese Rolle ganz von der lyrischen Arie des dritten Aktes her gestaltet. Ein Beweis, dass diese traditionelle Einstiegsrolle ins schwere Tenorfach auch anders gesungen werden kann als mit verhärteter, monochromer Wagner-Röhre

Opernwelt, November 2002






 

 

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